Biografie

Hintergrund der Künstlerin

Wie kam ich zur Kunst? Wie wurde aus einer Konditor-Lernenden die kreative, kunstliebende Person, die ich heute bin?

Aufgewachsen bin ich in einem kleinen, etwas verschlafenen Dorf in der Ostschweiz.
Schon in der Kindheit und Jugend zeichnete mich meine Leidenschaft für das Fantasievolle, Künstlerische aus. Mit Langeweile konnte ich nichts anfangen. Ich experimentierte besonders gerne mit Mode und schneiderte in meiner Freizeit an meinen Kleidern rum. Diese Begeisterung für Mode, Stoffe und das Spiel mit Farben wurde stetig grösser und ich vertiefte mein Wissen, wie ich nur konnte.

Dies war auch der Grund, weshalb ich mich nach der Lehre und Berufstätigkeit als Konditorin-Confiseurin.

entschlossen habe, Modedesign an der F&F Schule für Kunst und Gestaltung Zürich zu studieren und so meinem Traum, davon leben zu können, einen Schritt näher zu kommen.

Wie jeder weiss, ist der Weg zum Ziel nicht immer einfach. Um mich für meinen Traum über Wasser zu halten, nahm ich während des Studiums diverse Jobs an. Auch jobbte ich nach Abschluss des Studiums, während eines Mode-Praktikums, weiter. So arbeitete ich mich jahrelang von einen zum anderen Job durch - denn die Modebranche ist hart, dies musste ich immer wieder erfahren.

Bald rutschte ich in die „Uniformierung“: Ich uniformierte Mitarbeitende von Hotels, Banken und Geschäften. Da dies für mich zu unkreativ war, zog es mich in die Masskonfektion und seit 2017 bin ich Massspezialistin. Zuständig bin ich für Masshemden, Massanzüge, Westen und Mäntel, alles was das Herz begehrt.

Während all dieser Zeit war die Kunst und das Malen immer ein stiller Ort, meine kreative Oase, ein Auftanken nach schwierigen Lebenssituationen, oder ein Ausgleich, bei dem ich meine Wut und Frustration auslassen konnte. Die Kunst und die Möglichkeit, mich auf meine eigene Art auszudrücken, gibt mir eine Beständigkeit, die in manchen Lebensphasen fehlte.

Meine Kunst ist so wie ich: fantasievoll, verträumt, manchmal realitätsnah, manchmal realitätsfremd, aber vor allem eins: authentisch.
Auf diese Art möchte ich einen Teil von mir mit der Welt teilen.